D.I.B. Deutsche Insolvenz- und Schuldnerberatung e.V.

als geeignete Stelle im Verbaucherinsolvenzverfahren i.S. § 305 Abs. 1 Nr. 1 InsO staatlich anerkannt*
gemeinnütziger Verein i.S. §§ 51 ff. AO**
Jahre D.I.B. e.V.

Seit 10 Jahren als "geeignete Stelle im Verbraucherinsolvenzverfahren" staatlich anerkannt....

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Menschen in, für sie selbst, scheinbar aussichtlosen Situationen,

...am Ende ihrer Kräfte,
...verlassen vom Mut,
...psychisch in einem tiefen, dunklen Loch,
...ohne den kleinsten Lichtblick.

Sie kamen und baten uns um Hilfe.

Wir nahmen uns ihrer an, hörten ihnen zu, sprachen mit ihnen über ihre Sorgen und Ängste.

...wir gehen mit Ihnen den Weg zum Licht am Ende des Tunnels!

Foto:Blickpunkt,Hansche

Sehr geehrte Besucherinnen und Besucher,

mein Name ist Peter Haese. Ich bin Leiter der Beratungsstellen der D.I.B. Deutsche Insolvenz- und Schuldnerberatung e.V. (D.I.B.e.V.) .

Seit 2007 bin ich für diesen Verein tätig, erst als ehrenamtlicher Schuldnerberater, seit 2010 als Leiter der Beratungsstellen und seit 2014 auch als Vereinsvorsitzender.

Seit nunmehr 10 Jahren sind wir als "geeignete Stelle im Verbraucherinsolvenzverfahren" staatlich anerkannt.

10 Jahre in denen unsere ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sich für Menschen in finanziellen Notsituationen engagierten.

Menschen in, für sie selbst, scheinbar aussichtlosen Situationen,

...am Ende ihrer Kräfte,
...verlassen vom Mut,
...psychisch in einem tiefen, dunklen Loch,
...ohne den kleinsten Lichtblick.

Sie kamen und baten uns um Hilfe.

Wir nahmen uns ihrer an, hörten ihnen zu, sprachen mit ihnen über ihre Sorgen und Ängste.

Damit hatten diese Menschen den schwersten Schritt bereits getan - sich anderen, außenstehenden Menschen hinsichtlich ihre finanziellen Probleme zu offenbaren.

Es waren 10 anstrengende aber auch sehr bewegende Jahre!

Was hat sich in diesen 10 Jahren verändert?
Waren es früher meist Menschen aus den einkommensschwachen Schichten der Bevölkerung, die in die Schuldenspirale gelangten, trifft es heute zunehmend auch die sogenannte gut verdienende Mittelschicht.

Selbst einige überdurchschnittlich gut situierte Bürger sind, aus den unterschiedlichsten Gründen, von Zahlungsunfähigkeit bedroht.

In unsere Sprechstunden kommen Hausfrauen, Arbeitsuchende, Azubis, Arbeiter, Angestellte, Rentner aber auch Selbständige, Freiberufler und gar hochgestellte Beamte im Staatsdienst.

Eines haben alle Hilfesuchenden gemeinsam, die Situation, Schuldner zu sein. Eine für alle Betroffenen sehr schwere Last.

Die Ursachen für Verschuldung und Überschuldung sind sehr vielfältig. Sie reichen von Krankheit, Verlust des Arbeitsplatzes, über Tod des Partners, Trennung oder eine gescheiterte Selbständigkeit bis hin zur ausgeprägten Spiel- oder Kaufsucht.

Grundsätzlich kann jeder davon betroffen sein, egal ob durch Selbstverschulden, durch die Einwirkung Dritter oder durch nicht vorhersehbare Ereignisse.

Die Folgen sind physische und psychische Beschwerden, Depressionen, das Gefühl der Ausweglosigkeit und gesellschaftlicher Absturz.

Dazu muss und darf es nicht kommen!

Aus unserer täglichen Arbeit als Schuldnerberater/innen in einer staatlich anerkannten Insolvenz-Beratungsstelle wissen wir, wie belastend diese schwierige Situation für Betroffene sein kann.

Wenn man in dieser Situation keine festen Bindungen hat, verliert man sehr schnell den Boden unter den Füssen.

Dafür gibt es aber keinen Grund!

Die gesetzlichen Möglichkeiten bieten Jedem die Chance zu einem geordneten, schuldenfreien Leben zurückzukehren. Auch dem, der keine Reserven oder freien finanziellen Mittel hat!

Eine professionelle Schuldnerberatung kann helfen!

Doch Schuldnerberatung ist nicht gleich Schuldnerberatung!

Die Notlage anderer ist für zahlreiche selbsternannte "Samariter" ein einträgliches Geschäft. Mit der Not läßt sich gut verdienen.

Diese "Schuldnerberatungen" sind nicht an der Verbesserung der Lebenssituation der Schuldner interessiert!

Nein! Es geht denen nur um eines - unter dem Anschein der Schuldenregulierung von dem Wenigen was die verschuldeten Bürger haben, viel abzubekommen. Da scheut man sich auch nicht, den Schuldner zu überhöhten Zahlungen aus dem eigentlich nicht pfändbaren Einnahmen zu verpflichten.
Alles unter dem Vorwand, einen Eintrag in der Schufa zu vermeiden und die Schulden gütlich zu bereinigen.

Einige gutgläubige Schuldner, die ihren guten Willen zur Begleichung der offenen Verbindlichkeiten zeigen wollen, lassen sich überreden, obwohl sie es sich gar nicht leisten können.

Nutzen Sie die Hilfe staatlich anerkannter Schuldner- und Insolvenzberatungsstellen.

Nur wenn zuvor ein entsprechendes Anerkennungsverfahren durchlaufen wurde, können Schuldnerberatungsstellen im Verbraucherinsolvenzverfahren tätig werden.

Die aktuelle Liste der als geeignete Stelle im Verbraucherinsolvenzverfahren anerkannten Beratungsstellen gemäß § 3 des Gesetzes zur Ausführung der Insolvenzordnung in Brandenburg finden Sie unter diesem Link.

Viele unserer ehemaligen Mandanten haben den Weg aus der Schuldenfalle bereits erfolgreich beschritten. Teils durch Vergleiche und Vereinbarungen mit ihren Gläubigern oder, wie die Mehrzahl, durch ein Verbraucherinsolvenzverfahren.

Allen ist jedoch gleich: Sie sind heute selbstbewusster und erfreuen sich einer neuen Lebensqualität, denn sie haben eine der schwierigsten Situation in ihrem Leben erfolgreich bewältigt- die Überschuldung.

Gelegentlich, besonders jedoch um die Weihnachtszeit, erhalten unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter Anrufe von ehemaligen Mandantinnen und Mandanten oder werden von diesen gar in unseren Beratungsstellen aufgesucht. Der Grund: diese Menschen bedanken sich für die Hilfe die ihnen zuteil wurde und sie wollen uns ihr neues Lebensgefühl schildern.
Das sind die Momente in unserer Arbeit, die uns nachhaltig bewegen und zugleich Ansporn sind nicht nachzulassen.

Ein Sprichwort sagt: " Über Geld spricht man nicht- man hat es! Hat man es nicht, spricht man erst recht nicht drüber".

Welch ein Nonsens! Viele, die Geld haben und auch noch viel davon, prahlen und brassen damit.

Aber diejenigen, die wenig Geld haben oder gar überschuldet sind, verschließen sich und schweigen.

Sollte es nicht eher umgekehrt sein?

Gerade wenn man finanzielle Sorgen hat und selbst keinen Ausweg mehr sieht, sollte man mit jemandem darüber reden.
Ein offenes Gespräch in der Familie oder mit Freunden, mit wahren Freunden, kann eine große Hilfe sein und eine Lösung aufzeigen.

Doch derartige Gespräche sind nicht leicht. Die Scham über Schulden zu sprechen ist groß, besonders gegenüber Freunden und Familienmitgliedern.
Die Angst als Versager oder neudeutsch als Loser dazustehen, ist größer als die Last der Schulden.

In dieser Lage helfen sach- und fachkundige Beratungsstellen, die staatlich anerkannt sind, wie die unseres Vereins.

Ergreifen Sie die Ihnen gereichte Hand - Wir gehen mit Ihnen den Weg zum Licht am Ende des Tunnels!

Ihr Peter Haese